Wer einmal keine Spülung zur Hand hat, kann die Haare auch mit einem Schuss kaltem Wasser nachspülen. Durch die Kälte schmiegt sich die Schuppenschicht der Haare eng an den Schaft. Die Haare lassen sich dann einfacher kämmen und bekommen den gewünschten seidigen Glanz.
Beim Stopfen immer feines Garn und eine passende Nadel verwenden, damit die Stopfstelle nicht hart wird und das umgebende Gewebe nicht aufreißt.
Besonders hartnäckige Stockflecken behandelt man durch häufiges Betupfen mit verdünntem Salmiakgeist.
Wer von plötzlichen Zahnschmerzen geplagt wird, kann mit einem Wattebausch Nelkenöl auf den betroffenen Zahn tupfen. Das lindert den Schmerz und wirkt entzündungshemmend.
Kräuteressig kann einfach selbst hergestellt werden.
Dazu 200 g frische grüne Kräuter wie Rosmarin, Salbei oder Dill, Majoran, Thymian und Basilikum, drei geschälte Schalotten, Kresse und Estragonzweige im Mörser leicht zerstoßen. Alles in eine gereinigte Flasche geben. Weißwein- oder Apfelessig erwärmen und darübergießen. Bis etwa zwei Fingerbreit unter der Öffnung auffüllen und gut verschließen.
Zwei Wochen an einem sonnigen Fenster ziehen lassen, täglich schütteln. Dann abseihen. Den Essig in Flaschen abfüllen und kühl sowie dunkel lagern. So ist er mindestens sechs Monate haltbar.